Der Prinz, der sein Lächeln verlor

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein Mädchen namens Luise. Luise lebte mit ihrer Mutter ganz bescheiden in einem kleinen Häuschen im Wald. Sie hatte eine sehr glückliche Kindheit und war sehr verbunden mit den Tieren des Waldes. Kein einziges Tier hatte Angst vor ihr, denn in den kalten, harten Wintern, brachte sie ihnen immer Futter und pflegte sie wenn sie krank waren. So kam es, dass sie weder Neid, Missgunst noch Rachgier oder gar Lügen kannte. Sie war ein sehr fröhliches Mädchen, bis eines Tages ihre Mutter schwer erkrankte. Viele Ärzte kamen aus der ganzen Welt, doch niemand konnte ihr helfen. Viele Tage verbrachte nun Luise am Bett der Mutter, doch ihre Mutter sagte immer: "Kind, es ist an der Zeit zu gehen, Gott will es so, so sei doch nicht traurig, ich werde immer über dich wachen". Luise war den Tränen nahe, doch die Worte der Mutter gaben ihr Trost und so machte sie sich auf den Weg, Holz zu sammeln, damit es ihre Mutter ja schön warm hatte. Als sie so im Wald war und Holz sammelte, stand auf einmal neben ihr ein Prinz mit einem traurigem Blick. Sie fragte ihn, weshalb er denn so traurig sei.

Er erzählte ihr seine Geschichte: Der Prinz war früher ein glücklicher junger Mann, feierte ausgelassen seine Feste und vernachlässigte völlig seine königlichen Pflichten. Manchmal feierte er tagelang durch, obwohl sein Vater der König schon sehr alt war und kaum noch mit seiner Aufgabe König zu sein, fertig wurde. Der König bemühte sich oft, ihm die königlichen Pflichten näher zu bringen, doch der Prinz war mit seinem Gedanken immer wo anders.

Die Jahre strichen nur so dahin und der Prinz änderte sein Verhalten überhaupt nicht. Eines Tages als der König schon ganz krank vor Sorge um sein Königreich und sein Volk im Bett lag, flüsterte er zu sich: "Könnte ich ihn doch zur Vernunft bringen..."

Plötzlich erschien eine Frau, eingehüllt in einen schwarzen Umhang. Der König erschrak fürchterlich, doch die Frau sagte, er solle keine Angst haben, sie wolle ihm doch nur helfen, den Prinzen zur Vernunft zu bringen. Doch der König konnte sich bei Gott nicht vorstellen, wie das möglich sein könnte. Er fragte die Frau, warum sie das überhaupt machen möchte. Die Frau meinte daraufhin, dass das Volk es nicht verdient hätte, so einen zukünftigen König zu haben. Allerdings stellte sie eine Bedingung: sollte der Prinz nicht innerhalb von 3 Monaten zur Vernunft kommen, so würde er sein Lächeln verlieren. Daraufhin willigte der König ein, denn er dachte, wenn er es als Vater schon nicht schaffte, so sei das wohl seine letzte Hoffnung.

Die Frau erschien von nun an den Prinzen oft in seinen Träumen und versuchte, ihn so damit zu beeinflussen, doch der Prinz dachte, es seien ja nur Träume. Nun verging Woche um Woche und wieder änderte sich nichts in seinem Leben. Er feierte munter und zufrieden seine Feste weiter. Als nun der vorletzte Tag war, hatte der Prinz einen schrecklichen Albtraum. Die Frau erschien ihn im Traume und sagte zu ihm, sollte er nicht ab morgen sein Leben ändern, würde ihm sein Lachen noch vergehen.

Am nächsten Tag erwachte der Prinz schweißgebadet, doch nahm er die Drohung abermals nicht ernst, denn er war der Meinung, er hätte letzte Nacht wohl ein paar Kelche Wein zuviel getrunken. Deshalb feierte er am Abend wieder munter sein Schlossfest weiter. Am nächsten Tag erwachte er durch einen kühlen Windhauch. Als er seine Augen öffnete, stand die Frau neben ihm von der er so oft geträumt hatte. Am Anfang traute er seinen Augen nicht, deshalb schloss er sie wieder, doch als er sie wieder öffnete war die Frau noch immer da. Sie sah ihn an und sprach: "Ich habe euch gewarnt, solltet ihr nicht euer Leben ändern, wird euch das Lachen noch vergehen." Der Prinz flehte sie an, ihm doch nichts zu tun, er wäre doch noch jung und er hätte die Drohung nicht ernst genommen, doch da war es schon zu spät, die Fee sprach einen Zauberspruch und der Prinz hatte damit sein Lächeln verloren. Den ganzen Tag lief er nun mit einem traurigen Gesichtsausdruck herum, doch dachte er sich, "na ja, Feste kann ich ja noch immer feiern." Also ging er in die Schlossküche und befahl dem Küchenmeister, doch das beste Gericht zuzubereiten und den besten Wein aus dem königlichen Weinkeller zu holen, damit er ein prunkvolles Fest heute Abend feiern könnte.

Am Abend, als die ganzen Gäste da waren, tischte der Koch die besten Gerichte, sowie den besten Wein auf. Am Anfang feierten die Gäste noch ausgelassen, doch mit der Zeit verschwand einer nach dem anderen und als nur mehr der Diener des Prinzen anwesend war, fragte der Prinz ihn, warum den alle Gäste schon so bald gegangen wären. Der Diener meinte daraufhin, dass allen das Feiern vergangen wäre, beim Anblick des traurigen Prinzen. Von nun an saß der Prinz jahrelang Tag für Tag in seinem königlichen Gemach und grämte sich, warum er nicht auf seinen Vater und die Fee gehört habe.

Eines Tages beschloss er in den Wald zu gehen, um einen Spaziergang zu machen, da traf er dann auch das junge Mädchen Luise.


Als der Prinz dem Mädchen die Geschichte zu Ende erzählt hatte, erfuhr er von ihr, dass sie auch traurig sei, da ihre Mutter sterbenskrank im Bett lag. Plötzlich meinte der Prinz, dass er einen sehr weisen alten Mann kannte, der ihre Mutter bestimmt wieder heilen könnte, doch würde das dem Mädchen etwas kosten. Das Mädchen fing daraufhin an zu weinen und sagte, dass sie doch nichts habe, weil sie und ihre Mutter sehr arm seien. Doch der Prinz hatte da schon einen Vorschlag: "Du gibst mir dein Lächeln und ich werde den alten Mann holen, der dann deine Mutter heilen wird" . Das Mädchen willigte ein und so kam es, dass zwei Tage später ein alter Mann und der Prinz vor der Tür standen. Der alte Mann sprach einen Zauberspruch und so verlor das Mädchen ihr Lachen und ihre Mutter war wieder gesund. Der Prinz ging nur wieder mit einem Lächeln im Gesicht in sein Königreich und alles begann von vorne. Er feierte seine Feste gutgelaunt weiter, doch eines Tages kam ihm sein Gewissen in die quere und er merkte, dass das doch eigentlich nur falsche Freunde seien die er da hatte. Und er hatte dem armen unschuldigen Mädchen, das doch nur der Mutter helfen wollte, wieder gesund zu werden, das Lächeln genommen. Also beschloss er dem Mädchen das Lachen wieder zu geben. Er ließ noch am selben Tag von seinem Diener sein Pferd satteln und den alten Mann holen und ritt zusammen mit ihm in den Wald, zu dem Häuschen in dem das Mädchen mit ihrer Mutter wohnte. Als er das Häuschen betrat, sah er ein trauriges Mädchen am Kamin sitzen und ihre Mutter sah ihn auch mit einem traurigen Blick an. Er dachte, bei sich: "Was hab ich dem Kind und seiner Mutter nur angetan?"  Er ging auf das Mädchen zu und sprach zu ihr: "Du sollst dein Lächeln wieder zurück bekommen, ich habe es nicht verdient!" Durch die Worte trat auf einmal die Fee durch die Tür herein und sah den Prinzen und das Mädchen an und murmelte etwas in sich hinein. Daraufhin hatte das Mädchen ihr Lächeln wieder und fiel vor Freude der Mutter in die Arme. Der Prinz war so gerührt, dass er auch Lächeln musste und so wurde im bewusst, dass er ja auch wieder sein Lächeln hatte. Er sah die Fee ganz sprachlos an. Sie sagte: "Ja mein Prinz, ihre Einsicht hat euch dazu verholfen, euer Lächeln wieder zu bekommen". Nun sollte er schnell verschwinden, bevor sie es sich noch anders überlege. Der Prinz ritt schnell in sein Königreich zurück und von nun an nahm er seinen Vater jede mögliche Arbeit ab und wurde bald ein sehr gütiger König.

Und nun lebte der Prinz, der in der Zwischenzeit König wurde, mit seinem Vater sowie das Mädchen mit der Mutter glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute glücklich und zufrieden.

 

     

 

Der Engel der Schmerzen...

AcheAngel - Der Engel Der Schmerzen

„Haha. Fangt mich doch LadyDeath!“ Die Tochter des Ahriman und Giltine, LadyAche rennt quer durch den großen Palastgarten, ihre große Schwester LadyDeath hinterher.
„Ache. Bleib‘ endlich stehen und hör mir zu!“ Schreit Death. „Nein. Ich weiß was du willst. Ich werde aber an der Feier nicht Teil nehmen! Niemals!“ Erwidert Ache und bliebt plötzlich stehen. Vor ihr steht ihre Mutter.
„Mutter. Ich...“ versucht sich Ache bei ihrer Mutter zu entschuldigen. Diese lächelt. “Ich weiß wie es dir geht! In deinem Alter ging es mir genau so. Aber du hast die Aufgabe als zukünftige Herrscherin unseres Reiches an solchen wichtigen Veranstaltungen Teil zu nehmen!“ Ach tritt einen Stein weg und schaut mit Hundeblick zu ihrer Schwester. Diese schüttelt den Kopf. „Denk nicht mal dran zu fragen!“ „ACHMANN! Und ich werde NICHT gehen!“ Schreit Ache und stampft wütend in den Palast zurück. „Sie ändert sich wohl nie..!“ Schüttelt Giltine den Kopf.
Es ist noch genau eine Stunde bis zu der Feier. Ache liegt auf ihrem Bett und schreibt etwas in ihren kleinen Block. Da klopft es an die Tür. „Ja, bitte?“ Death tritt herein. !Aber Ache. Du bist noch nicht angezogen? Wo ist den überhaupt dein Kleid?“ Fragt sie leicht säuerlich. Ache legt lässig ihren Block weg und tritt zu ihrem Schrank ohne ihre Schwester an zusehen. „Mensch ganz ruhig. Ich hol es ja schon. Du bist doch nicht Mutter, wo alles bestimmen will!“ Death seufzt tief und geht aus der Tür. Ache schaut aus dem Fenster und sieht schon die ersten Gäste eintreffen. „Hm... Ob er auch kommt...“ flüstert sie vor sich hin und dreht sich um.
Alle 350 eingeladenen Gäste sind eingetroffen. Alle sind anwesend, nur Ache nicht.
„Königin Giltine sagt, wo ist den eure hübsche Tochter LadyAche!?“ Fragt ein Gast. „Oh. Sie wird bestimmt bald eintreffen keine Angst!“ antwortet diese leicht aufgeregt.
Alles ist still im Saal. Die Saaltür öffnet sich. Eine schöne junge Frau mit einem langen violetten Kleid und Feuerroten Haaren betritt den Saal, LadyAche.
„Ah, da bist du ja Ache. Es wird Zeit das du Sir Azarid und Lady Syrana kennen lernst!“ Lächelt Ahriman und führt sie zu den anderen rüber. „Wozu soll ich die den kennen? Was bringt es mir denn?“ Sagt Ache laut genug, sodass es die Gäste hören können. „Oh verzeihen sie bitte. Unsere jüngste Tochter ist etwas....etwas vorlaut für ihr Alter!“ Versucht sich Giltine zu entschuldigen. „Naja... unser Sohn PrincZera ist nicht viel besser! Wie wäre es, wenn ihr zu ihm geht Lady? Er steht auf dem Balkon!“ erwidert Lady Syrana lächelnd. Ache schaut sie mit bösem Blick an und geht zu dem Balkon.
„Hallo. Ihr müßt LadyAche sein. Habe ich Recht!?“ Ein junger Mann mit schwarzer Rüstung und schwarz-silbernem Haar erscheint vor ihr. „Ja.... und ihr seid.. PrincZera! ?“ Fragt diese stotternd. Er nickt lächelnd und schaut in den Sternenhimmel. Ache weiß vor Aufregung nicht was sie tun soll. „Ich habe noch nie etwas schöneres gesehen!“ Sagt PrincZera plötzlich nach einer langen Stille. „Ich kann euch verstehen! Die Sterne sind etwas ganz besonderes!“ Erwidert Ache und steht neben ihn. „Wer spricht von den Sternen?“ Beide schauen sich an. Ache’s Wangen färben sich leicht rot und sie schaut zur Seite. PrincZera legt seinen langen schwarzen Mantel über sie und schließt sie in die Arme.
„Ähm.... ich will ja nicht Stören, aber ihre Mutter fragt nach ihnen, LadyAche!“ Unterbricht eine Bedienstete den romantischen Moment. Ache rennt schnell von dem Balkon.
„Mutter. Was wünscht ihr?“ Fragt Ach, als sie ankommt. Giltine schaut ihre Tochter komisch an. „Was meinst du?“
Ache verdreht die Augen. „Aber ihr habt mich doch herkommen lassen, von einer Bediensteten!“ Giltine schaut etwas böse. „Was redest du? Ich habe dich von niemandem schicken lassen!“ Ache schaut ernst zum Balkon.
„Was willst du von mir?“ Fragt PrincZera, der wieder in den Sternenhimmel sieht. Die Bedienstete verwandelt sich in eine Schwarze Gestalt und umarmte ihn von hinten. „Das weißt du genau was ich will, mein Liebster!“
Er setzt ein sehr böses Gesicht auf und schubst sie von sich. „Ich bin nie dein Liebster und werde es auch nie sein!“ Die Gestalt erhebt sich wieder und schreit. „ Hat sie dich etwa schon so weit gebracht, dass du weich wirst?“ Er antwortet nichts und bemerkt, dass Ache wieder da ist.
„Was soll denn das heißen Zera?“ Fragt sie. „Nichts! Wir...“ die Frau unterbricht. „Sag ihr doch die Wahrheit PrincZera. Oder soll ich besser sagen: DevilAngel!?“ Ache’s Augen vergrößern sich. „CRABBIERANGEL!! Sei still!“ Schreit er und verwandelt sich in einen Schwarzen Engel. Ache will wegrennen, doch DevilAngel greift nach ihrem Arm und drückt seinen Daumen auf ihre Stirn. Die schwarze Gestalt verwandelt sich ebenfalls in den Schwarzen Engel CrabbierAngel. Sie lächelt kalt und legt die nun ohnmächtige Ache auf den Boden. DevilAngel schaut sie noch eine Weile an. Breitet dann seine Flügel aus und fliegt in die Lüfte. Crabbier flüstert Ache in ihr Ohr. „Du hast verloren!“ Und fliegt hinterher.
„Oh Gott, Lady!“
Ein Gast findet AcheLady und trägt sie rein.
Sie wacht erst 2 Tage später auf. „Wo bin ich? Was ist denn los?“ Murmelt sie vor sich hin und öffnet die Augen. Vor ihr erscheint ihre Schwester Death. „Du bist auf dem Balkon ohnmächtig geworden!“ Lächelt diese. „Ich hatte einen seltsamen Traum, aber...ich...ich erinnere mich nicht mehr ganz was passierte.. Nur, dass ich PrincZera sah!“ Death sieht sie ernst an, dreht sich dann um und verlässt das Zimmer.
Ache sitzt auf ihrem Bett und denkt über das Geschehene nach. „Lady! Was bekümmert dich den?“ Ein Schatten wird vor ihr sichtbar. Es ist ein weiterer Schwarzer Engel. Ache springt auf und nimmt eine Lampe in beide Hände. „Wer bist du?“ Der Engel lächelt, geht auf sie zu und nimmt ihr die Lampe aus den Händen. „Keine Angst! Ich bin ein Freund! Ich soll dich zu DevilAngel und CrabbierAngel bringen. Sie warten schon auf dich!“ Ache schreit los, doch der Engel hält ihr den Mund zu und fliegt mit ihr davon.
Weit weg von dem Palast landet er wieder. Als Ache vor sich ein riesiges Schwarzes Schloß sieht, das auf einem Berg steht, stockt ihr der Atem und sie fällt in Ohnmacht. Der Engel fängt sie auf und trägt sie in den Thronsaal und rüttelt sie sanft wach. „Freut mich euch zu sehen LadyAche!“ Als diese aufsieht, sieht sie vor dem Thron DevilAngel stehen, der sie anlächelt. „Was wollt ihr?"  "Ich will wieder zurück!“ „Haha! Wenn du bereit bist, kannst du hin wo du willst!“ Lacht die nun erschienene CrabbierAngel. „Was soll denn das wieder heißen?“ Fragt Ache leicht durcheinander. „Wenn du bereit bist, eine von uns zu werden. b.z.w. wenn du bereit bist, SIE zu werden!“ Versuchte Devil zu erklären. „Ich versteh nicht was ihr meint.“ Ache schaut um sich, immer noch unverstanden. „Der Mächtigste Engel meine ich. AcheAngel oder auch Engel der Schmerzen genannt!“ Erwidert Devil und geht auf sie zu. „Das will ich nicht werden!!!“ Schreit Ache auf und rennt auf die Tür des Saales zu. „DarkAngel. Fang sie wieder ein!!“ ruft Crabbier wütend. Dieser schnappt sich Ache und bringt sie wieder zurück. „Du kannst nicht entkommen! Du kannst, und willst deinem Schicksal nicht entfliehen!“ sagt Devil und streicht ihr über die Wange. „Bring sie sofort in ihr Zimmer DarkAngel!“ befielt Crabbier, die ziemlich eifersüchtig auf Ache ist.
Als Dark Ache wegbrachte dreht sich Devil um zu Crabbier. „Was sollte das? Bist du etwa eifersüchtig?“
„Und wenn? Es geht mir nur um eines. Unsere alte Herrscherin wieder zu erwecken!“ Mit diesen Worten fliegt sie weg. Devil holt ein goldenes Medaillon aus seiner Tasche und öffnet es. Eine zarte Melodie durchfährt den Raum. Auf dem Deckel ist ein Bild. Er schaut es sich lange an. Plötzlich tropft eine Träne über seine Wange. Er schließt das Medaillon wieder, fängt die Träne auf und verwandelt diese in eine schwarze Rose.
„So. Hier bleibst du nun für eine Weile. Ich werde nachher wieder nach dir sehen!“ sagt Dark und verlässt den Raum. „Arme Lady!“ ertönt eine Stimme. Ache schreckt auf und schaut sich im Zimmer um. Du siehst mich nicht! Ich bin du!“ erwidert die Stimme. „Was redest du da?“ Ache fängt an zu zittern. „Ich bin deine 2. Seele. AcheAngel. Oder auch Engel der Schmerzen genannt.“ Erzählt ihr die Stimme. „Nein. Ich.... will... das nicht!“ sagt Ache. „Was DU willst, ist unwichtig!“ Ache schreit auf und bricht schließlich zusammen. „Was war das?“ fragt Crabbier, die das schreien hörte. Devil springt auf und rennt in Ache’s Zimmer. „Blieb lieber stehen! Unsere Herrscherin wird nicht besonders gut gelaunt sein!“ Crabbier steht kalt – lächelnd hinter Devil. DarkAngel geht langsam auf Ache zu. Diese erhebt sich in die Luft. Ihre Haut wird schneeweiß, ihre Haare Pechschwarz mit einer Roten Strähne und ihr Kleid durchsichtig – schwarz. „Es ist vollendet!“ lacht Crabbier. Devil geht mit gesenktem Kopf rückwärts und verschwindet. „Endlich! Endlich beginnt eine neue Welt! Wir werden uns eine eigene erschaffen!“ sagt AcheAngel „Ja, natürlich! Aber zuerst zerstören wir LadyAche’s Palast und alle Engel die es nicht Wert sind, zu existieren!“ lacht Crabbier und will schon wegfliegen. „HALT! Nein! Das kann noch warten. Wir müssen zuerst LadyDeath auf unsere Seite bringen!“ hallt AcheAngel sie fest. „Aber das ist doch unsinnig. Wenn.. „ Ache unterbricht sie ein 2. Mal. „ Willst du dich etwa meinen Befehlen wieder setzen?“ schreit sie und lässt ihre Augen schwarz aufglühen. „Nein....“ flüstert Crabbier ärgerlich und macht sich auf den Weg.
Im Palast unterdessen verbreitet sich Unruhe, da die jüngste Tochter verschwunden ist. LadyDeath hat sich bereit erklärt, im Wald Aalanox, oder auch Wald Des Grauens genannt, nach ihr zu suchen. „Ache? ACHE? Wo bist du?“ ruft sie, doch alles was ihr antwortet ist ihr Echo. Sie setzt sich auf einen Baumstamm und senkt den Kopf.
„Traurig Death?“ vor ihr erscheint Crabbier, die sich wieder in eine Bedienstete verwandelte. „Du.... Wo hast du meine Schwester hingebracht??“ schreit LadyDeath und geht auf sie zu. „Was? Von was redet ihr?“ antwortet sie und setzt ein ängstliches Gesicht auf. „Ich weiß wer du bist. Ich habe dich gesehen, wie du dich verwandelt hast!“ sagt LadyDeath und will sie am Kragen packen, doch Crabbier verwandelt sich zurück und springt auf einen Baum. „Verflucht..“ flüstert sie und fliegt davon. „Was wird AcheAngel mit mir machen? Sie wird toben vor Wut. Das war schon immer so!“ macht sie sich Vorwürfe.
Unterdessen sitzt Devil in einem dunklen verborgenem Waldstück. Er hört Schritte und dreht sich um. Vor ihm steht Ache. „Hier bist du also!“ sie geht zu ihm und lächelt. Er legt die Arme um sie und lächelt sie ebenfalls an.
In diesem Augenblick landet Crabbier ein paar Meter von ihnen weg. „Was ist das?“ sie geht näher heran und entdeckt Devil und Ache, die in seinen Armen liegt. „Ich bin so glücklich bei dir zu sein!“ lächelt Ache ihn an. Er nähert sich ihrem Gesicht und küsst sie. Crabbier knickt mit dem Fuß um und fällt zu Boden. Die beiden drehen sich schnell um und entdecken sie. „Crabbier! Was tust du hier? Wo ist LadyDeath!?“ schreit Ache sichtlich wütend. „Sie hat mich erkannt. Sie sah wie ich mich verwandelte auf dem Fest. Nun hat sie mich angegriffen!“ erzählt Crabbier und steht wieder auf. „Versager! Und sowas will ein Schwarzer Engel sein!“ spottet Ache und lacht los. Crabbier fliegt schwer getroffen weg.
Als sie gegen Nacht am Palast wieder ankommt, fliegt sie zu LadyDeath’s Balkon und öffnet die Tür. Sie setzt sich auf den Boden und denkt: Wieso hat mir Devil nicht geholfen? Versagerin.... sie hat Recht. Ich bin nicht wert ein Schwarzer Engel zu sein! „Du schon wieder!“ LadyDeath steht hinter ihr.
Crabbier steht auf und sagt mit leerem Blick.“ Du siehst ihr so ähnlich..“ Sie nimmt einen Dolch aus ihrer Tasche und bohrt es tief in LadyDeath’s Herz.
Als diese umfällt und regungslos liegen bleibt zieht sie den mit Blut verschmierten Dolch wieder heraus und rammt ihn sich selbst ins Herz. In diesem Moment, in dem Crabbier zusammenbricht, bricht auch Devil zusammen. Ache beugt sich zu ihm. „Was ist passiert?“ fragt sie leicht aufgeregt. „Crabbier.. stirbt! Sobald sie stirbt sterbe ich auch! Das haben wir uns einst geschworen!“ Ache fängt an zu weinen. „Bitte bleibe bei mir!“ „Ich... Liebe Dich!“ kann er noch sagen, bevor er stirbt. Ache bleibt noch lange Zeit bei ihm, bevor sie aufsteht und zu dem Palast fliegt. Als sie LadyDeath tot auf dem Boden findet, verwandelt sie sich wieder in LadyAche zurück. „Was habe ich nur getan..“ weint sie. Plötzlich erscheint ein Schatten an der Wand. Als sie sich umdreht sieht sie Crabbier, die ihr wie bei LadyDeath den Dolch ins Herz bohrt. Doch sie lässt es nicht bei einem Mal. Sie sticht immer wieder zu. „Nun habe ich getan, was zu tun war!“ lächelt sie zufrieden, fällt zwischen die beiden Ladys und stirbt kurz danach.
In dieser Nacht erscheint ein Stern am Himmel. Er landet im Zimmer der 3 Toten und lässt sie verschwinden, ebenso wie Devil. Danach nickt sie und verschwindet wieder im Sternenhimmel.

„Was für eine schöne Nacht!“ seufzt die junge LadyAche und schaut verträumt in den Sternenhimmel. „Ja. Wirklich schön!“ eine Hand legt sich auf ihre Schulter. Sie dreht sich um.
„Hallo. Ich bin LadyAche!“ stellt sie sich vor und macht einen Knicks.
„Hallo. Ich bin PrincZera!“ lächelt er. Ihre Augen erstrahlen schwarz.
Er umarmt sie und küsst sie glücklich.

 

                                           

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